Walderlebnisspiele der AELF in der Laubau – 3. Klassen


Schüler der Grundschule Inzell begeben sich auf abenteuerliche Entdeckungsreise

Den Naturraum Wald mit seinen Pflanzen und Tieren spielerisch kennenlernen – mit diesem Ziel erkundeten die Schüler der Klassen 3a und 3b der Grundschule Inzell zusammen mit ihren Klassenlehrern Herrn Scheurl und Frau Kreft am vergangenen Freitag die Laubau. Jeweils ein Förster machte sich mit den beiden Klassen auf den Weg durch das Waldgebiet und führte die Schüler zu verschiedenen Stationen. Hier galt es, vielseitige Aufgaben zu absolvieren und so die Natur und ihre Bewohner besser kennen zu lernen.

Auf der „magischen Brücke“ beispielsweise standen sich zwei Schüler an je einem Ende einer schmalen Holzbrücke gegenüber und mussten ans jeweilige andere Ende gelangen, ohne die Brücke zu verlassen – hier war Gleichgewichtssinn gefragt. Anschließend begaben sich die Kinder auf die Suche nach dem „Schatz von Greenwood“ – einem Goldschatz, den Robin Hood einem Kutscher gestohlen und im Moor versteckt hatte. Im „Wald der Sinne“ mussten die Drittklässler blind Gegenstände ertasten und erriechen und konnten hier ganz nebenbei ihr Gespür für die Natur und deren Materialien und Düfte trainieren. Bei der Station „Das Nest“ erhielten die Schüler die Aufgabe, selbst ein Vogelnest zu bauen und die Eigenarten des Kuckucks nachzuahmen, der seine Eier in fremde Nester legt. Was die Drittklässler über diesen schlauen Vogel lernten, sorgte für besonderes Staunen und Begeisterung. So gelingt es dem Kuckuck, durch seine Ähnlichkeit mit einem Sperber oder Turmfalken die Anwesenheit eines Greifvogels vorzutäuschen und dadurch Wirtsvögel von deren Nestern zu vertreiben. In diese legt der Kuckuck von Ende April bis Mitte Juli seine eigenen Eier, die durch die Färbung an die Eier der Wirtsvögel angepasst werden. Zusätzlich sind die Kuckuckseier etwas größer als diejenigen der Wirtsvögel, wodurch eine Bevorzugung des Kuckuckseis bei der Brutpflege durch den Wirtsvogel gewährleistet wird. Als spannend erwies sich auch die Aufgabe, die bei der Station „Das Netz“ auf die Schüler wartete. Hier ging es darum, Blüten, Blätter und Sämlinge verschiedenen Bäumen zuzuordnen und das eigene Wissen in diesem Gebiet auszutesten und zu erweitern. Besonderen Spaß bereitete den Schülern das Schießen mit einer Armbrust und Weinkorken auf eine Rehattrappe, wobei viel über den Beruf des Försters und das Jagen in Erfahrung gebracht werden konnte. Auf dem Rückweg zum Parkplatz führte der Förster die Schüler zu einer mächtigen abgestorbenen Buche mit Baumschwämmen und erklärte, wie wichtig das Totholz für das ökologische Gleichgewicht im Wald ist.

Am Parkplatz bedankten sich die Schüler bei den Förstern für den interessanten und erlebnisreichen Vormittag im Wald, und unser Busfahrer Peter Fegg brachte alle wieder wohlbehalten zu Schule zurück.

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