Motion Matters – Trainieren wie die Profis


Warum ist Sport so wichtig? Besonderes Programm an der Inzeller Grundschule

Mit dem Programm ‚Motion Matters Kids – Trainieren wie die Profis‘ war der Sportwissenschaftler Matthias Orwat an der Grundschule Inzell. Er versuchte den Kindern zu vermitteln, welchen Stellenwert der Sport in unserer Gesellschaft hat und wie wichtig Bewegung für unseren Körper ist. Dabei stieß er bei Lehrern und Schülern auf offene Ohren. Die Kinder durften zuerst in einer kleinen Theorie-Einheit ihr Wissen unter Beweis stellen. Orwat wollte wissen, welche Vorkenntnisse die Kinder bereits besitzen. Dabei wurde unter anderem auch darüber diskutiert, was Sportler essen, warum Sport wichtig ist und was das Maskottchen „Sporti“ alles braucht, um sich richtig und vor allem gut zu bewegen. Danach ging es ab in die Turnhalle zur Umsetzung. Bei Bewegungsspielen konnten die Kinder ihr strategisches und motorisch/koordinatives Können zeigen, wobei doch große individuelle Unterschiede festzustellen waren. Nach dem Aufwärmen wurde es dann erst so richtig spannend. Mit Bungee-Zügen aus dem Athletiktraining und einem Speedfallschirm konnten die Kids ausprobieren, wie ihre Vorbilder aus Fußball, Skifahren, Eisschnelllauf und Co. trainieren. Eben genau so, wie man es im Fernsehen auch sieht. Den Kindern merkte man die Freude an bei den Übungen und alle wollten es natürlich ausprobieren. Spaß ist ganz wichtig und soll immer mit dabei sein Das ganze Programm kam sehr gut an und Matthias Orwat wird auch weiter an der Grundschule in Inzell bleiben, um in Arbeitsgruppen am Nachmittag mit dem Projekt ‚Motion Matters Kids‘ zu arbeiten. Dabei ist dem Sportwissenschaftler hauptsächlich eines wichtig: „Spaß muss es machen. Bewegung ohne Spaß ist weder nachhaltig, noch bleiben die Kinder lange dabei. Da wir entgegen der allgemeinen Entwicklung mit den Stärken der Kinder arbeiten, haben wir selten unmotivierte Sportler in der Halle. Und wenn wir den Eltern helfen können, den richtigen Sport für ihren Nachwuchs zu finden, der dann in einem Verein unterkommt, dann haben wir alles richtig gemacht.“ Die Sportwissenschaftler von Motion Matters wollen dabei eine Win-Win Situation für alle Beteiligten schaffen. Neben den Vereinen, die durch das Projekt wieder mehr Zulauf erhalten, ist der Kurs durch die Krankenkassen gefördert und wird bis zu 100% bezuschusst. Ein zukunftsträchtiges Projekt, bei dem die Kinder und der Sport im Mittelpunkt stehen. Studien zeigen, dass man durch sportliche Bewegung stressresistenter, leistungsfähiger, gesünder und länger selbstständig mobil den Alltag bewältigen kann. Das fängt schon in der Schule an. Mit dem neuen Programm setzt man sich das Ziel, durch ausgewählte trainings- und bewegungswissenschaftliche Methoden das individuelle Optimum eines jeden Kindes zu erreichen und zu fördern. Motion Matters Schule für Sportmotorik und Athletik begleitet in professioneller Herangehensweise sowohl diejenigen, die Sport als Ausgleich zu einem belastenden Alltag sehen und sich mit einem gesunden Körper den Herausforderungen der nächsten Woche stellen wollen, aber auch jene Sportler, welche schon regelmäßig eine Sportart betreiben. Dabei kann eine individuell geeignete Betreuung und ganzheitliche Unterstützung über den gesamten Trainingsverlauf erwartet werden. Egal ob Jung oder Alt, Bewegung ist wichtig und jeder sollte in einer ausgewogenen Weise sportlicher Betätigung nachgehen. Damit kann man nicht früh genug und was wichtig ist – es macht den Kindern Spaß!


Vorab erklärte Matthias Orwat den Kindern worauf es ankommt und wie wichtig Bewegung für uns Menschen ist.


Die Kinder mussten versuchen mit dem Fallschirm so schnell zu laufen, wie möglich. Allerdings spannte sich der Schirm bei höherer Geschwindigkeit immer mehr auf.


Mit dem Bungeeseil versuchten die Kinder möglichst weit vom Haltepunkt wegzukommen.


Viel Spaß hatten die Mädchen beim Wegschleichen von Matthias Orwat, doch das wurde durch das Bungee Seil erschwert, was sich auch auf den Bewegungsapparat auswirkt.

Helmuth Wegscheider

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