Die Grundschule Inzell ist eine SINUS – Schule Lehrerfortbildung hat begonnen


Seit diesem Schuljahr ist die Inzeller Grundschule eine ‚SINUS – Schule‘. SINUS ist ein bundesweites Schulprojekt, das sich mit der Steigerung der Effizienz des mathematisch naturwissenschaftlichen Unterrichts beschäftigt. Die erste Lehrerfortbildung dazu wurde bereits durchgeführt. Mehrere Schulen aus der Region Traunstein/ Berchtesgadener Land sind bei diesem Projekt mit dabei. Folgende Schulen haben sich für die kommenden zwei Schuljahre erfolgreich als SINUSSchule beworben: Grundschule Bad Reichenhall, Grundschule Grassau, Grundschule Traunreut, Grundschule Inzell, Grundschule Kirchanschöring, Grundschule Schleching, Grundschule Tittmoning und die Grundschule in Unterwössen. SINUS – Was ist das? SINUS an Grundschulen bedeutet eine Steigerung der Effizienz des mathematisch naturwissenschaftlichen Unterrichts. Der bundesweite Projektbeginn für SINUS wurde zu Beginn des Schuljahr 2004/05 eingeführt. Ziel des Programmes ist die Steigerung der mathematischen und naturwissenschaftlichen Kompetenzen der Schüler/innen unter Berücksichtigung von individuellen Lernvoraussetzungen und fachdidaktischen Grundlagen. Das Konzept dabei ist keine neue Didaktik, sondern es baut auf die Erfahrung und Kompetenz der Lehrkräfte vor Ort, die selbst ihren Unterricht verbessern wollen. Angepasste Module für die Lehrkräfte geben Anregungen, um den eigenen Unterricht zu hinterfragen und, wenn notwendig, gegebenenfalls zu verbessern. Dabei wird auch ein Platz für kollegiale Zusammenarbeit eingeräumt. Der Unterricht kann dadurch gemeinsam geplant und reflektiert werden. Schlagworte sollen im Unterricht umgesetzt werden SINUS möchte vor allem Entdecken, Erforschen und Erklären. Die Schülervorstellungen sollen aufgegriffen und Lernschwierigkeiten entdeckt werden. Ein Schlagwort dabei ist, Talente zu entdecken und auch fächerübergreifend zu unterrichten. Wichtig ist es, Interessen aufzugreifen und eigenständig und gemeinsam zu lernen. Der Lernerfolg wird beurteilt. Das alles dient dazu, gute Aufgaben bieten und thematische Übergänge gestalten, um die Schüler weiter zu bringen. Corinna Stuck brachte dies kurz und knapp auf den Punkt: ‚Die Kinder nicht nur dort abholen, wo sie gerade stehen, sondern auch dahin führen, wo sie noch nie waren‘. Die erste Fortbildungsreihe für die Lehrkräfte der SINUS-Schulen aus den Landkreisen BGL und Traunstein startete an der Grundschule Grassau. Thema der ersten Lehrerfortbildung war ‚problemlösendes Denken im Bereich Raum und Form‘. Referentinnen dieser Fortbildung waren Johanna Fischer und Ulrike Lehner (Sinus-Tandem für Oberbayern). Verschiedene Inhalte standen dabei auf der Tgesordnung: Falten und Schneiden (Operieren mit ebenen Figuren und Körpern); Räumliche Gebilde (Herstellen von Beziehungen zwischen zwei- und dreidimensionalen Darstellungen von räumlichen Gebilden und Parkettieren (Parkettierungen erstellen und deren Gesetzmäßigkeiten beschreiben). Insgesamt waren weit über 40 Lehrkräfte aus den teilnehmenden SINUS-Schulen der Regionen BGL und TS vor Ort. Auch viele Inzeller Lehrkräfte besuchten die Fortbildung in Grassau und erfuhren eine Menge interessanter und neuer Inhalte rund um das Thema „Raum und Form“. Die offizielle Verleihung des SINUS-Zertifikates ist im Februar 2018 in München. Dazu wurden alle teilnehmenden Schulen bereits eingeladen und dürfen zwei Vertreter dorthin entsenden.


Viel Spaß hatten die Inzeller Lehrerinnen beim Basteln des Spiels ‚Himmel und Hölle‘.


Viele Inzeller Lehrkräfte waren in Grassau bei der SINUS Fortbildung und durften Falten und Schneiden (Operieren mit ebenen Figuren und Körpern). Das war eines der Themen beim Treffen der Schulen aus den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land.

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