Neue Sendung für Galileo wurde in Inzell gedreht


Inzeller Viertklässler durften bei Dreharbeiten im Hallenbad mitwirken

Einen ganz besonderen Unterrichtsvormittag erlebten drei Schüler der Grundschule Inzell. Sie durften als Statisten Spielszenen für die Wissensendung Galileo von ProSieben drehen. Ihre Klassenkameraden verfolgten zusammen mit Lehrerin Kathrin Lang die Fernsehaufnahmen interessiert mit und standen den Mitschülern zur Seite. Das wöchentliche Format „Was mache ich, wenn …?“ in der Sendung Galileo gibt viele interessante Tipps für den Alltag und besteht aus verschiedenen Elementen. Auf der einen Seite werden kurze Spielszenen aufgenommen, die eine Frage zu einem Aspekt des jeweiligen Themas darstellen und zum anderen gibt es einen Host im Studio, der die Frage mit drei möglichen Antworten anschließend an einige junge Leute auf der Straße stellt. Das Ganze ist somit also ein kleines Quiz. „Was mache ich, wenn…?“ dauert im Fernsehen ca. 10 Minuten.

Bestimmte Fragen zu einem bestimmten Thema

Es werden immer fünf verschiedene Fragen zu einem ausgesuchten Thema behandelt. Bei den Aufnahmen in Inzeller Badepark ging es um das Thema „Hallenbad“. Dieses Thema wurde auch deshalb ausgewählt, weil gerade im Winter viele Menschen unter anderem gerade viele Familien mit ihren Kindern das Hallenbad oder eine Sauna besuchen. Die Inzeller Schüler Benedikt Maier, Johannes Dufter und Andreas Scholz waren mit großem Eifer bei der Sache. Mit ihnen wurden die Spielszenen für zwei Fragen gedreht:

Was darf ich mit ins Hallenbad nehmen?

Die Viertklässler hatten Taucherbrillen, Flossen, Köcher und Luftmatratzen zu Demonstrationszwecken dabei. Sie mussten bei den Aufnahmen wie beim Versteinern-Spiel in der Bewegung innehalten und durften sich nicht mehr bewegen, ja nicht einmal blinzeln. Dann bewegte sich die Kamera um die Buben und es erscheint, als wäre das Bild „eingefroren“. Wenn der Kameramann dann „Action“ rief, durften sich die Schüler wieder bewegen und die Szene wurde aufgelöst. Für die Zuschauer folgt dann in der Sendung die richtige Antwort für diese Frage.

Warum muss man dem Bademeister Folge leisten?

In der zweiten Szene sprangen die Schüler immer wieder vom Beckenrand ins Wasser und störten dabei die Schwimmer im Becken. Schließlich sprang ein Schüler sogar fast direkt auf einen Schwimmer drauf. In der Sendung wird dann die Frage gestellt: Wenn da was passiert wäre, wer wäre haftbar? Das häufige Springen vom Beckenrand, das bei normalem Schwimmbadbetrieb strengstens verboten ist, machte den Viertklässlern natürlich besonders viel Spaß bei den Dreharbeiten.

Lange Drehzeit für die Aufnahmen

Insgesamt wurde für die fünf Szenen von 8 Uhr bis fast 16 Uhr im Inzeller Hallenbad gedreht und die Kameraleute waren damit durchaus zufrieden. „Wir waren heute sehr schnell. Normalerweise ist der zeitliche Aufwand um einiges höher“, so Regisseur Thomas Wedmann. Dies begründet der Verantwortliche unter anderem damit, dass die Schüler sehr gut mitgearbeitet haben: „Die Inzeller Jungs waren großartig! Bei den Dreharbeiten arbeiten wir meistens mit Darstellern, die bereits Kameraerfahrung haben. Die Viertklässler der Inzeller Grundschule konnten da wirklich hervorragend mithalten.“
Der Beitrag „Rund um den Hallenbadbesuch“ wird nächste Woche auf ProSieben zu sehen sein. Der definitive Sendetag wird erst diese Woche vom Sender festgelegt. Auf jeden Fall war es ein besonderes Erlebnis für die Inzeller Schüler und bestimmt wird es auch lustig, wenn sich der ein oder andere selbst im Fernsehen beobachten kann.


Für die Sendung Galileo von Pro Sieben durften Inzeller Viertklässler Fernsehaufnahmen im Inzeller Hallenbad machen. Hier wurde dokumentiert, warum man nicht im Hallenbad laufen darf.


Die Schüler sprangen immer wieder vom Beckenrand ins Wasser und störten dabei die Schwimmer im Becken. Schließlich sprang ein Schüler sogar fast direkt auf einen Schwimmer drauf. Wer haftet aber, wenn ein Unfall passiert? Das wird in der Sendung Galileo verdeutlicht.

Text: Helmuth Wegscheider

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