Unsere Klasse 4b siegt beim Vorbewerb der SafetyTour (Kindersicherheitsolympiade)


Das Bezirks- und Regionalfinale der EuRegio SAFETY Tour 2018 fand in diesem Jahr auf dem Ludwig Schwabl Sportplatz in Inzell statt. 11 Volksschulen (insgesamt 16 Mannschaften aus allen 4.Klassen) aus dem Landkreis Traunstein waren mit am Start. Bereits zum 19. Mal veranstaltet der Salzburger Zivilschutzverband die SAFETY-Tour in Zusammenarbeit mit dem Land Salzburg, der EuRegio und den beiden Landkreisen TS und BGL. Diese Sicherheitsolympiade ist ein Markenzeichen für eine länderübergreifende Sicherheits- und Präventionsarbeit mit einem sehr hohen pädagogischen Stellenwert für insgesamt knapp 4000 Kinder der vierten Klassen der Grundschulen. Spielerisch wird den Schülern das Thema Sicherheit nähergebracht und der Umgang in Notsituationen erklärt. Das Landesfinale wird am 5. Juni in Ainring durchgeführt.
Die stellvertretende Landrätin von Traunstein Resi Schmidhuber begrüßte die über 400 Kinder mit ihren Lehrkräften und wünschte allen Teilnehmern einen interessanten und lehrreichen Tag in Inzell. Leo Winter, der Geschäftsführer des Salzburger Zivilschutzverbandes und Landesfeuerwehrkommandant lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Österreich und Bayern und wies auf die Notwendigkeit der richtigen Verhaltensweisen bei Gefahrensituationen hin. „Wir arbeiten jetzt schon lange Jahre mit Bayern zusammen und das Miteinander ist wirklich beispielhaft“. Ein Einsehen hatte auch der Wettergott, denn kurzzeitig ließ sich auch mal die Sonne blicken und die Regenbekleidung konnte im Rucksack bleiben.

Möglichkeit der Teilnahme für alle Schulen
Für die Teilnahme an der SAFETY-Tour werden die Euregio Schulen angeschrieben und diese können dann ihre 4.Klassen melden. Am Start waren letztlich die Schulen aus Inzell, Kienberg, Marquartstein, Palling, Petting, Ruhpolding, Taching, die Sonnenschule Traunreut, Trostberg, Vachendorf und Waging. Jede Schulklasse bekam zur besseren Erkennung und wegen der Gruppendynamik ein T-Shirt mit eigener Farbe und so herrschte ein „buntes Treiben“ auf dem Ludwig Schwabl Sportpark in Inzell und in der Max Aicher Arena, wo sich die Kinder aufhalten konnten und auch die Verpflegungsstation eingerichtet war. Bei den einzelnen Stationen mit Schnellraterunden, Fahrradparcours, Gefahrstoffpuzzles sowie Lösch- und Sicherheitsbewerben wurde den Kindern das notwendige Wissen für den Ernstfall vermittelt. Neben dem großen Spaß, den die Kinder dabei haben, steht das Erlernen von praktischen Fähigkeiten und die Geschicklichkeit beim Umsetzen von Hilfemaßnahmen in Notsituationen im Mittelpunkt.

Klassen messen sich untereinander
Immer zwei Klassen traten bei den verschiedenen Übungen gegeneinander an und wer am Ende der vier Stationen die meisten Punkte gesammelt hatte, ging als Sieger hervor. Die zwei besten Mannschaften qualifizierten sich für das Landesfinale in Wals-Siezenheim. Klarer Gesamtsieger wurde die Grundschule aus Inzell mit der Klasse 4b (Lehrerin Kathrin Lang) vor der Grundschule aus Vachendorf mit Lehrerin Birgit Namberger. Auch wenn nicht alle Klassen ganz vorne sein konnten, war dennoch der Spaß groß und alle hatten viel Freude bei den verschiedenen Aufgaben.

Sehr gute Zusammenarbeit untereinander
Die Zusammenarbeit der Grund- und Volksschulen der Landkreise BGL und TS mit den Volksschulen der Salzburger Bezirke hat sich in den letzten Jahren bestens bewährt. Dieses EuRegio Projekt ist 2009 entstanden und wurde über die Jahre immer weiter verbessert. Für die Kinder ist es eine Allgemeinausbildung und Schulung fürs Leben. Welche Notrufnummern muss ich wählen, um Hilfe zu holen? Wie bedient man einen Feuerlöscher? Was bedeuten die vielen Schilder im Straßenverkehr und die Gefahrenzeichen im Alltag? Diese und viele lebensrettenden Maßnahmen werden den Kindern bei der SAFETY Tour spielerisch vermittelt. Zwischen den Stationen hatten die Schüler auch die Gelegenheit vor Ort bei einem gestellten Unfall mit dabei zu sein (die Mitarbeiter des Roten Kreuzes betreuten ein Kind nach einem Fahrradunfall, die Bergwacht rettete einen abgestürzten Schüler), wobei die Arbeit der vielen Rettungskräfte mit Notarzt, Feuerwehr und Polizeistation Ruhpolding zu sehen war. Zudem konnten bei den vielen aufgebauten zusätzlichen Einlagen die Schüler die stabile Seitenlage üben, auf einem Fahrradsimulator unterschiedliche Straßensituationen nachfahren, beim Verkehrsquiz teilnehmen oder auch die Fahrzeuge und die Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehr begutachten. Besonders spannend war die Vorführung der Polizei, bei der ein ausgebildeter Polizeihund (die Ausbildung des Hundes dafür dauert knapp zwei Jahre) einen „Bankräuber“ zur Strecke brachte. Auch zwei Beamte der berittenen Polizei aus Rosenheim waren vor Ort. Ein weiterer Höhepunkt war die Vorführung der Feuerwehr bei einem ‚Fettbrand‘ mit einer Stichflamme über mehrere Meter hoch. Die Begeisterung der Schüler diesbezüglich war natürlich deutlich zu hören. Wichtig bei den einzelnen Spielstationen, bei denen insgesamt alle Schüler der jeweiligen Klasse mit eingebunden wurden, waren der Zusammenhalt untereinander und das gemeinsame Miteinander. Als Abschluss gab es eine gemeinsame Siegerehrung mit allen Kindern und so ging ein für alle Beteiligten interessanter Tag mit viel Spaß und neu Erlerntem zu Ende, an den die Kinder sicher noch lange denken werden.


Besonders gerne waren die Kinder auch bei den Pferden des Reitertrupps Rosenheim. Die Beamten erklärten den Schülern einiges über die Einsätze mit Pferden, aber das Wichtigste schien das Streicheln der Tiere zu sein.


Beim Würfelspiel mussten zunächst die einzelnen Würfel geholt werden und anschließend das richtige Symbol aus den neun Teilen zu einem Ganzen zusammengesetzt werden.


Sehr interessant war die Vorführung der Polizeiinspektion Traunstein, wobei ein Polizeihund einen flüchtenden Räuber stellte und ihn zu Boden warf. Der Hundeführer kam sogleich angerannt und nahm den Flüchtenden fest.


Hier war die Klasse 4b aus Inzell bei der Radstation im Einsatz. Durch einen Slalomparcours musste gefahren werden und die Mitschüler hatten nebenbei verschiedene Aufgaben zu lösen. Am Ende wurde die Zeit genommen und die Fehler hinzuaddiert.

Helmuth Wegscheider

 

Unter folgendem Link finden Sie weitere Bilder: Bilder SafetyTour (bitte klicken)

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