Inzeller Grundschule soll umgebaut werden


Einige Umbauarbeiten an der Inzeller Grundschule wurden in den vergangenen Jahren abgeschlossen, dennoch gibt es noch Schwachstellen, die behoben werden müssen. Deshalb präsentierte Architektin Ulrike Heide Oel nun dem Inzeller Gemeinderat Planungen für die Umbauarbeiten zur Barrierefreiheit, die energetische Sanierung der Umkleiden, den Umbau der Eingänge und die Dachsanierung.

Nach einer ersten Bestandsaufnahme und dem Planungsstand präsentierte die Architektin eine genaue Kostenschätzung. Die Umkleiden der Turnhalle stammen aus dem Jahr 1964 und sind nicht mehr zeitgemäß ebenso wie die sich darin befindenden, sanitären Anlagen. Es gibt zwar jeweils eine Toilette für Buben und Mädchen, doch diese sind in die Jahre gekommen. Vorgesehen sind in der Planung eine eigene Buben- und Mädchenumkleide und eine behindertengerechte Toilette. Bei der Renovierung und Erneuerung soll nun die Eingangstür zur Umkleide in die Mitte des Gebäudes verlegt werden, um den Raum optimal ausnutzen zu können. Die beiden kleinen Fenster an den Toiletten werden durch ein großes ersetzt. Dabei bleibt die Außenansicht nahezu unverändert, nur dass die Türe anstatt einem Fenster um einige Meter nach rechts gerückt wird.

Ebenfalls saniert werden die Türelemente beim Haupteingang zur Aula, ebenso wie die Nebeneingänge, die 1984 eingebaut worden sind. Aus energetischer Sicht sind diese großen Fensterelemente große Energiefresser. In diesem Zug soll auch gleich behindertengerecht umgebaut werden. Schwierigkeiten gibt es auch mit dem Dach der Aula, das mit etwa zehn Grad Neigung sehr flach ist. Die darin enthaltenen Lichtdachelemente sollen beibehalten werden. Insgesamt belaufen sich die Umbaumaßnahmen laut Kostenschätzung auf rund 686 000 Euro. Mit Abzug der Summe aus dem Förderprogramm bleiben knapp 400 000 Euro für die Gemeinde übrig. Dieser Betrag wird in die Haushaltsplanung mit aufgenommen.

Text und Fotos: Hubert Wegscheider

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