Projekttag – Ein ganz besonderer Schultag


Ein ganz besonderer Schultag am Ende des Schuljahres – Projekttag an der Grundschule Inzell war ein großer Erfolg

Kurz vor den Sommerferien gibt es immer noch so einige Projekttage  an der Schule. Auch die Verantwortlichen um Rektorin Elke Thurmayr haben sich was Besonderes ausgedacht und so erlebten die Inzeller Grundschulkinder einen Schultag der ganz speziellen Art. Für diesen „Projekttag“ durften sie vorab unter vielen attraktiven Angeboten ihre Favoriten auswählen. Die Schulassistenten Katharina Holzner und Niklas Hobmaier teilten die Schüler nach deren Wünschen in eine der angebotenen Projektgruppen ein. Zur Auswahl standen 16 Angebote aus dem kulinarischen, künstlerischen, musischen, kreativen und sportlichen Bereich. 

 

Die Lehrerinnen Nicole Rothgänger und Eva Zauner organisierten für ihre Projektgruppe eine Schnitzeljagd rund um das Schulgelände mit vielen Rätseln und zusätzlichen Überraschungen. Zum Abschluss erhielten die Kinder tolle Geschenke aus einer großen Schatzkiste.

 

 

 

Brot backen – selbst gemacht

Brezen und Brot durfte eine Schülergruppe zusammen mit Lehrerin Lisa Koch bei Bäckermeister Hubert Höck in der Backstube der Bäckerei formen, backen und natürlich auch probieren. Dabei erfuhren sie auf sehr anschauliche Weise, woraus die Backwaren bestehen und wieviel Arbeit täglich nötig ist, bis die Regale und Körbe im Laden wieder gefüllt sind. Hubert Höck lieferte das frische Backgut anschließend mit seinem Miniflitzer auf den Pausenhof der Schule und verteilte es an die beteiligten Schüler.

 

 

Pausenspiele wie zu Omas Zeiten wie beispielsweise Himmel und Hölle, Seilschwingen und Hüpfgummi bot Lehrerin Kathrin Singer-Zellner als Projektthema an. Es herrschte ein lustiges Treiben auf dem Pausenhof und die Kinder waren begeistert, wie viel Spaß sie mit diesen „altbewährten“ Spielen haben konnten. Sicherlich wird nun der ein oder andere dies auch weiterhin in den nächsten Pausen spielen oder auch ausprobieren.

 

 

Lehrkraft Kristina Maue-Limbach druckte mit ihren Schülern im Kunstraum und im „Grünen Klassenzimmer“ künstlerische Experimente mit unterschiedlichen Druckmaterilalien. Da wurde es so richtig bunt.

 

 

 

 

Unter dem Motto „Lets dance“ lernten zehn top motivierte, tanzfreudige Schülerinnen zusammen mit Drittklasslehrerin Maria Moser zu einem fetzigen Lied eine coole Tanz-Choreografie ein. Das Tanzen hielt sie sichtlich fit und machte in der Gruppe ganz besonders viel Spaß.

 

 

Schnüffelnase findet alle!

Stefan Zdenek, der in dieser Zeit als mobile Reserve an der Grundschule Inzell war, betreute das Projekt „Hund und Fund“, bei dem eine Gruppe von Rettungshunden Kinder aufspürte, die sich im Schulhaus oder auf dem Schulgelände versteckt hatten. War das Versteck auch noch so gut, eine gut ausgebildete ‚Schnüffelnase‘ findet alle, so dass am Ende auch kein Kind verloren ging.

In der Schmuckstube bei Erstklasslehrerin Anja Scheurl wurden tolle Schmuckstücke wie Tiere und Armbänder aus Perlen gebastelt. Die Kinder präsentierten stolz ihre neuen Stücke und waren sichtlich stolz darauf.

 

 

 

 

Sportlich unterwegs – mal was anderes

Eine Radltour zum Schmelzer Spielplatz unternahm eine Gruppe von Viertklässlern zusammen mit ihrer Klassenleiterin Birgit Gangkofner und einer Schülermutter als Begleitperson. Dieses Angebot war nur für Schüler mit Radlführerschein reserviert. Zuerst machten alle Beteiligten allerdings einen Radlcheck. Am Ziel angekommen, warteten auf die Schüler eine deftige Brotzeit sowie viel Spaß am Bach und auf dem Spielplatz. Insgesamt fuhr die Gruppe über 10 Kilometer. Es hat allen sehr viel Spaß gemacht und die Radlgruppe ist wohlbehalten wieder bei der Schule angekommen.

Verlieren erlaubt

Zum bunten Spielevormittag lud Lehrkraft Doris Eckl ein. Hier durften die Schüler ihr Lieblingsspielzeug und eigene Gesellschafts- oder Kartenspiele mitbringen und nach Herzenslust spielen. Besonders gut gefiel allen, dass sich die Teilnehmer stets an die Spielregeln hielten und auch Niederlagen lachend hingenommen haben.

Schulassistentin und Lehramtsstudentin Katharina Holzner brachte von der Universität eine tolle Idee für den Projekttag mit: Traditionelle Musikstücke werden von den Schülern mit Hilfe von Orff-Instrumenten rhythmisch begleitet. Dies gab den Kindern das Gefühl, einmal richtig in einem Orchester mitspielen zu dürfen. Zunächst lernten die Schüler die unterschiedlichen Orff-Instrumente kennen. Gemeinsam überlegten sie sich anschließend eine passende Begleitung für das Lied „Ich lieb den Sommer“. Dieses wurde am Ende des Projekttages allen anderen Projektgruppen im Pausenhof präsentiert.

Austoben in der Schule

Unter dem Motto „Kicken statt Pauken“ bot Schulassistent Niklas Hobmaier ein Fußballspiel in der Turnhalle an, wobei alle Vollgas geben konnten. Dabei teilte er die Kinder in drei Teams auf und ließ sie in einem Turnier gegeneinander antreten. Dieses Angebot war vor allem bei den Buben sehr beliebt.

Bei Schulleiterin Elke Thurmayr wurde es richtig nass. Wasserspiele und Experimente mit dem kühlen Nass standen bei ihr auf dem Programm. Dazu gehörte unter anderem das Basteln von wieder verwendbaren Wasserbomben, der Wasserlauf durch den schenkenden Wasserstrahl, eine lustige Wasserschlacht sowie abschließend das Verzehren von Wassermelonen und Wassereis. Badekleidung, Sonnencreme und Handtuch waren bei dieser Station Voraussetzung und wurden auch dringend benötigt.

Nicht nur die Lehrer mit eingebunden

Auch externe Partner boten am Projekttag einen Programmpunkt an. So ging es zusammen mit der Inzeller Musikschule auf Instrumenten-Schatzsuche durch den Schulgarten, die Inzeller Bäuerinnen backten zusammen mit einer Schülergruppe leckere Pizza in der Schulküche und der Kindergarten St. Michael bot einen „Erinnerungstag“ für die Ehemaligen in den einzelnen Gruppen an, an dem die Grundschüler als Helfer die Erzieherinnen unterstützten.

Schulsekretärin und Drittkraft Gitti Hobmaier besuchte mit ihrer Gruppe „Die rasenden Reporter“ alle Projekte. Die Kinder interviewten, filmten und fotografierten die Beteiligten. So wurde dieser Tag auch umfassend in Wort und Bild festgehalten.

Am Ende des Projekttages trafen sich kurz vor Schulschluss alle Projektleiter und Schüler auf dem Pausenhof. Jede Gruppe erzählte kurz, was sie an diesem Tag erlebt und was ihnen besonders gut gefallen hat. Einige Gruppen führten sogar ihre Ergebnisse vor.

Es war ein abwechslungsreicher und fröhlicher Schultag, den jedes Kind nach seinen Vorlieben erleben durfte und im nächsten Jahr unbedingt wiederholt werden muss. 

 


Sehr interessant war für die Schulkinder, was Spürhunde alles können. Der Vierbeiner fand letztlich alle Kinder, die sich im Schulhaus versteckten und somit kurzzeitig unauffindbar waren.

 Vor allem für die Buben war beim Projekttag das Fußballspielen der große Renner. Einfach auf die Nudel draufhauen macht ja immer wieder Spaß. Schulassistent Niklas Hobmaier (re.) passte auf, dass alles in geordneten Bahnen ablief.


Das Geschehen am Projekttag muss natürlich der Nachwelt erhalten bleiben und deshalb gab es auch eine ‚Station‘ mit den „rasenden Reportern“. Schulsekretärin Gitti Hobmaier (re.) besuchte mit ihrer Gruppe alle Stationen, wobei die Kinder fotografierten, Interviews machten und alles festhielten, was passierte.


Das Wetter spielte mit beim Projekttag und deshalb wurde die Station ‚Jetzt wird’s nass‘ ein voller Erfolg. Wasserspiele und Experimente standen auf dem Programm mit einer lustigen Wasserschlacht. Am Ende gab es noch Wassermelonen und Wassereis.