Besichtigung der Molkerei Berchtesgadener Land

Lernen, staunen und entdecken – Milch hautnah erleben!

Am Mittwoch, den 13. Mai 2026 besuchten beide vierten Klassen der Grundschule Inzell mit ihren Lehrerinnen Birgit Gangkofner und Bettina Götschl sowie Begleitperson Sabrina Schwangler die Molkerei Berchtesgadener Land in Piding. Nachdem die Kinder in der 3. Jahrgangsstufe schon den Weißenhof besuchen durften, wo Bäuerin Marianne Eicher ihnen eine interessante und ausführliche Einführung in das Thema Bauernhof gegeben hatte, wollten die Grundschüler nun natürlich wissen, wie der Weg der gewonnenen Milch weitergeht.

In der Molkerei in Piding sahen die Viertklässler dann wie die Milchsammelwagen die Milch anlieferten. Die großen Lastwagen faszinierten die kleinen Besucher genauso wie das Ergebnis auf der LKW-Waage. Wo normalerweise das Gewicht der Laster mit der geladenen Milch erfasst wird, durften sich bei der Kinderführung die Schulkassen wiegen.  Auf dem Besucherbalkon in der neuen Produktionshalle sahen die Kinder wie mit der neuen Flaschenabfüllanlage bis zu 12.000 Glasflaschen Bergbauern-Milch pro Stunde abgefüllt werden. Anschließend folgten eine Fragerunde und das Butterschütteln.

Die Schüler aus Inzell nahmen viele interessante Informationen mit nach Hause:

Die Molkerei Berchtesgadener Land wurde vor 100 Jahren, also 1927, von 54 Bauern gegründet. Die Genossenschaft beschäftigt derzeit unter der Leitung ihres Geschäftsführers Bernhard Pointner rund 500 Mitarbeiter. Piding ist der einzige Standort seit 1986. Das Einzugsgebiet der Bauern erstreckt sich vom Watzmann bis zur Zugspitze. Eine Kuh gibt im Schnitt 21 Liter Milch am Tag.

Am Ende durften die Kinder noch die Fläche des gesamten Firmengeländes schätzen: Es sind tatsächlich ganze elf Fußballfelder. Fasziniert von diesem großen Betrieb, satt von den selbst gemachten Butterbroten und mit einer leckeren Schokomilch in der Hand fuhren die Kinder mit ihren Lehrerinnen wieder zurück nach Inzell.