Erntetag der 3. Klassen



Vom Hochbeet auf den Teller

Nachdem die Drittklässler im Mai die neuen Hochbeete und einige Bäckerkisten mit Gemüse und Kräutern bepflanzt sowie Kresse- und Radieschensamen ausgesät hatten, konnten sie sich bereits nach den Pfingstferien die ersten selbst geernteten Radieschen- und Kressebrote schmecken lassen. Mit Butter bestrichen und einer Prise Salz verfeinert waren sie für viele Kinder ein echter Genuss – und gar nicht so scharf, wie manche erwartet hatten!

Am Montag, den 6. Juli 2026, stand schließlich der große Erntetag auf dem Programm. Gemeinsam mit Florian Seestaller, dem Vorsitzenden des Gartenbauvereins Inzell-Weißbach, den Lehrerinnen Frau Gamsjäger und Frau Moser sowie vier engagierten Elternhelfern ernteten die Kinder unter anderem Kohlrabi, Fenchel, Salat, Radieschen, Petersilie, Rucola, Kresse und Schnittlauch.

Dabei konnten die Grundschüler auch eine wichtige Erfahrung machen: Das Gemüse in den Hochbeeten war deutlich kräftiger und ertragreicher gewachsen als jenes in den Bäckerkisten. In den Hochbeeten hatten die Pflanzen mehr Platz, wurden zusätzlich vom Regen bewässert und profitierten von der natürlichen Düngung durch eingearbeiteten Pferdemist. In den Bäckerkisten hingegen sorgte die heiße Witterung zeitweise für zu große Trockenheit. Umso mehr freuten sich alle darüber, dass die Schule über die neuen Hochbeete verfügt.

Anschließend wurde die Ernte im Klassenzimmer gewaschen und in kleinen Gruppen verarbeitet. Die Kinder bereiteten einen leckeren Kräuter-Frischkäse-Quark zu, schnitten Käse und Schinken in Streifen und richteten gemeinsam ein buntes Buffet an. Nun durfte sich jedes Kind seinen eigenen Wrap nach Herzenslust belegen und genießen. So mancher ließ es sich nicht nehmen, gleich noch einen zweiten zu holen.

Die Aktion war erneut ein voller Erfolg. Ganz im Sinne des Projektnamens wissen die Kinder nun tatsächlich, „wie's wächst und schmeckt!“